Wie ich zur Kunst kam

1957 eines meiner ersten, noch erhaltenen, Werke. Geschnitzt aus Lindenholz.

In diesem Jahr, im Alter von vierzehn Jahren, entdeckte ich in einem Schnitzkurs meine Neigung zur Gestaltung von kleinen Skulpturen. Während sich meine Freunde an Köpfen für Marionetten versuchten hatte ich, wie man sieht, bereits damals eine modernere Auffassung. In regionalen Ausstellungen gewann ich mehrere Preise für meine Arbeiten.

Durch Berufsausbildung, spätere Heirat und das dadurch folgende berufliche Engagement geriet meine Begeisterung für die Kunst etwas ins Hintertreffen. Mein Interesse daran hat mich aber nie ganz los gelassen.

Nach vielen Jahren der Abstinenz wollte ich unbedingt wieder etwas selbst schaffen. So begann ich, zunächst aus Papier und danach aus Pappmache Skulpturen zu erschaffen. Da mit diesem Material die Umsetzung für detaillierte Arbeiten nicht möglich war begann ich mit Ton zu arbeiten. Erst lies ich meine Arbeiten brennen und kaufte mir, als ich feststellte, dass mir die Arbeit mit Ton ein hohes Maß an Befriedigung gab, einen eigenen Brennofen. Anfangs arbeitete ich in einem Kellerraum im eigenen Haus. Ich wollte aber mehr. So mietete ich ein Atelier in welchem ich auch Kurse für interessierte Menschen gab. Inzwischen habe ich mir wieder im eignen  Haus einen schönen Raum als Atelier eingerichtet und kann ganz unkompliziert und immer wenn ich eine neue Idee habe an dieser arbeiten.

Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind hier auf meiner Home Page zu sehen.

 

 

Über Kommentare, Kritik, aber auch Lob würde ich mich sehr freuen.